1994 brachte Sony hochwertigere Oberflächen und eng zugeschnittene Modelle heraus, die auf eine stärker geteilte Zukunft der Reihe hindeuteten. Die Kategorie begann sich nach innen hin zu differenzieren, statt ein einziges breites Publikum anzusprechen.
WM-EX1
Der WM-EX1 ist ein reiner Wiedergabe-Walkman mit erweitertem DBB, Leerstellenübersprung, Musiksensor und automatischer Lautstärke. Es verwendet ein Hybrid-AA- und Gumstick-Energiesystem.
WM-EX1HG
Der WM-EX1HG war die verchromte Deluxe-Variante des WM-EX1 und behielt das gleiche vertikale Pop-up-Ladesystem und den neu gestalteten aufrechten Transport bei, verlagerte jedoch den Schwerpunkt auf Finish und Präsentation. Mechanisch blieb es unverändert, wobei die Logiksteuerungen Auto-Reverse, Dolby B, Extended DBB, AVLS, der automatische Musiksensor mit Hochgeschwindigkeitssuche, das Überspringen von Leerzeichen und die Fernbedienungskompatibilität intakt blieben. Was sich veränderte, war der optische und haptische Charakter der Maschine: Reflektierende Außenverkleidungen verleihen der Jubiläumsplattform einen deutlich hochwertigeren Ausdruck. macht erst dann Sinn, wenn Sony den Walkman bereits in ein persönliches Objekt verwandelt hat, das die Leute wahrnehmen und mit dem sie ständig leben. Beim EX1HG ging es nicht darum, den Transport oder den Klang zu verbessern, sondern darum, die gleiche wichtige Plattform im Besitz etwas hochwertiger wirken zu lassen. Es ist eine gute Erinnerung daran, dass die Materialveredelung Mitte der 1990er Jahre nicht nur zur Dekoration, sondern auch zum Teil der Produktgeschichte geworden war.
WM-WX777
Der WM-WX777 war das raffinierteste Modell in Sonys WX-Funkkassettenreihe und basierte auf einem Hochfrequenzsender und einem passenden Empfänger, die darauf ausgelegt sind, Störungen zu reduzieren und die Zuverlässigkeit im Alltag zu verbessern. Der Hauptplayer übernahm die Kassettenwiedergabe in einem herkömmlichen Gehäuse, während der separate Hi-Band-Receiver die Lautstärke, den Wiedergabestart und die Titelsteuerung übernahm und effektiv sowohl als Empfangsgerät als auch als Taschenfernbedienung fungierte. Auto-Reverse, Dolby B, Extended DBB, AVLS, automatischer Musiksensor, Blank-Skip, Logiksteuerung und LCD-Statusanzeige vervollständigten ein Paket, das darauf abzielte, dass sich kabelloses Hören eher routinemäßig als experimentell anfühlte. Dies ist eines dieser Modelle, bei denen sich die Funk-Kategorie von Sony endlich etabliert. Frühere drahtlose Walkmans fühlten sich oft wie ehrgeizige Proofs of Concept an, aber der WX777 liest sich eher wie eine Maschine, die auf den tatsächlichen Einsatz ausgerichtet ist: weniger Aussetzer, stabilere Steuerung, weniger Neuheit um der Neuheit willen. Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass Sony lange genug an einer seltsamen Idee festhält, um sie wirklich lebenswert zu machen.
WM-EX666
Der WM-EX666 war ein stilorientierter Walkman der EX-Serie, der einen Großteil der gleichen logikgesteuerten Wiedergabeplattform wie der EX511 wiederverwendete, diese jedoch durch abgestimmte Farben, Zubehör und Präsentation neu gestaltete. Auto-Reverse, Dolby B, Extended DBB, AVLS, automatischer Musiksensor, Blank-Skip und Fernbedienung blieben erhalten, während passende Ohrhörer, eine farblich abgestimmte Fernbedienung und eine spezielle Tasche hinzugefügt wurden, wodurch sich der Player eher wie ein persönlicher Tragegegenstand denn wie ein neutrales Elektronikprodukt anfühlte. Das mitgelieferte Ladegerät und die etwas längere Laufzeit trugen dazu bei, dass es unter dem Styling-Schwerpunkt praktisch blieb. Dies ist eines dieser Modelle, bei denen Sony den Walkman eindeutig als Teil der sichtbaren Alltagsidentität eines Benutzers und nicht nur als Audiogerät behandelte. Der EX666 ist weniger wichtig, weil er sich intern verändert hat, als vielmehr, weil er zeigt, wie direkt die Kassetten-Walkman in Mode-nahes Terrain vordringt. Es fühlt sich sehr an wie ein Objekt aus dem Jahr 1994: nützlich, vertraut und absichtlich so gestaltet, dass es sowohl ausgewählt als auch verwendet werden kann.
1994 signalisierte erstmals, dass der Walkman dadurch überleben würde, selektiver statt universell zu werden. Diese frühen Schritte öffneten die Tür für die vollständige Aufsplitterung, die die zweite Hälfte des Jahrzehnts prägte. 1994 ließ die Kategorie bereit zur Aufteilung in eigenständige Linien erscheinen, während digitaler Druck am Horizont stand, ein Kompromiss, der Relevanz kaufte, aber die ursprüngliche universelle Anziehungskraft einengte.
