1995 WM-EX911
Der WM-EX911 war ein Wiedergabegerät, das auf der gleichen Grundplattform wie der EX511 und der EX618 basierte, jedoch um eine sehr praktische Idee herum überarbeitet wurde: das Verzichten auf lose Kopfhörer.
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1995 lag die eigentliche Herausforderung fuer Sony nicht mehr nur im eigenen Haus. Die Frage war nicht mehr, wie MiniDisc zu positionieren sei, sondern ob sich der Markt ueberhaupt dorthin bewegen wuerde. Das Format hatte sich verbessert, kleinere und alltagstauglichere Hardware begann zu erscheinen, doch sein Platz blieb unsicher.
Gleichzeitig begann sich die breitere Landschaft auf eine Weise zu verschieben, die Sony nicht vollstaendig kontrollieren konnte. Der Discman blieb dominant und weit verbreitet, waehrend sich die Kassette ueber Preis und Vertrautheit hielt. Doch ein neuer Faktor trat hinzu: beschreibbare CDs. Was zuvor professionell oder teuer gewesen war, bewegte sich in Richtung Verbrauchermarkt und brachte eine neue Flexibilitaet ins Spiel, die direkt mit der Kernidee von MiniDisc konkurrierte.
1995 ist durch den Moment definiert, in dem MiniDisc nicht mehr nur gegen bestehende Formate antrat, sondern gegen eine Zukunft, die es nicht selbst entworfen hatte. Sony versuchte nicht mehr nur, die Kassette zu ersetzen oder die CD zu ergaenzen. Das Unternehmen traf auf einen Markt, der begann, sich unabhaengig von ihm neu zu definieren. Das hatte langfristige Folgen fuer die Rolle, die MiniDisc realistisch spielen konnte.
Der WM-EX911 war ein Wiedergabegerät, das auf der gleichen Grundplattform wie der EX511 und der EX618 basierte, jedoch um eine sehr praktische Idee herum überarbeitet wurde: das Verzichten auf lose Kopfhörer.
Der D-777 war ein Discman der oberen Klasse aus der Mitte der 1990er, der bemerkenswert dünn blieb, einen wiederaufladbaren Akku ins Gehäuse integrierte und über verfeinerte 1-Bit-Schaltungen in Verbindung mit ESP-Pufferung sauberen, kontrollierten Klang lieferte.
Der MZ-B3 war ein MiniDisc-Recorder, der speziell für Sprachaufnahmen entwickelt wurde und das Format von Musik hin zu praktischen Aufnahmeaufgaben verlagerte.
Der MZ-R3 war ein MiniDisc-Recorder, der frühe tragbare Aufnahmen zu einem flexibleren und vollständigeren System ausbaute.
Der MZ-E3 war ein früher tragbarer MiniDisc-Player, der eine Übergangsphase vor der eigentlichen Miniaturisierung widerspiegelte.