2001 konzentrierte sich Sony eher auf Komfortfunktionen und Stabilitätsverbesserungen als auf Wachstum. Diese Modelle boten loyalen Nutzern einen klaren Wert, ohne so zu tun, als hätte die Kategorie noch eine große Expansion vor sich.
D-E666
Der D-E666 war ein schnorkelloser portabler CD-Player von Anfang 2001 für Hörer, die zuverlässige Alltagsleistung wollten, ohne in die Flaggschiff-Klasse zu wechseln. Er lief mit zwei AA-Batterien oder Sonys schlanken NiMH-Gumsticks, lieferte soliden 1-Bit-DAC-Klang über einen einfachen Kopfhörerausgang und nutzte G-Protection-Anti-Skip, das zu diesem Zeitpunkt bereits verlässlich statt experimentell geworden war. Eine einfache Fernbedienung war optional, und das Gehäuse blieb kompakt und leicht genug für den regulären Transport. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Kategorie bereits in eine stabile und vorhersehbare Form eingependelt. Der D-E666 gehört zu dem Teil der Linie, in dem Zurückhaltung bewusst war und der Schwerpunkt auf Batterielaufzeit, Konstanz und Bedienfreundlichkeit lag statt auf Erweiterung. Er spiegelt jene Version der portablen CD wider, mit der die meisten Menschen tatsächlich lebten.
D-EJ855
Der D-EJ855 gehörte zu Sonys Premium-Produktpalette von 2001 und war um ein schlankes rundes Gehäuse gebaut, das die früheren rechteckigen Formen weitgehend ersetzt hatte. Er bot G-Protection, CD-R/RW-Wiedergabe und einen optischen MD Link-Ausgang sowie eine beleuchtete Jog-Fernbedienung, die die volle Kontrolle erlaubte, ohne den Player direkt anfassen zu müssen. Hier liegt der Schwerpunkt auf Finish und Präsentation statt auf Erweiterung. Der D-EJ855 gehört zu jener Phase, in der portable CD bereits ausgereift war und Differenzierung über Verfeinerung und Einbindung in den Alltag entstand statt über neue Funktionen.
D-EJ955
Der D-EJ955 verfeinerte dieselbe Premium-Formel mit einer etwas reaktionsfreudigeren Fernbedienung und besserem Batterieverhalten in Kombination mit dem externen AA-Fach. Er behielt G-Protection, CD-R/RW-Unterstützung und optischen Ausgang bei, wirkte in der Hand aber gesetzter als manche früheren Modelle der EJ-Serie. Er sitzt zwischen den Ultra-Flaggschiffen und den zugänglicheren Einträgen der Reihe. Der D-EJ955 gehört zu dem Punkt, an dem Sony die meisten Gestaltungsfragen bereits durchgearbeitet hatte und das Ergebnis eher abstimmte als neu definierte.
D-EJ1000
Der D-EJ1000 war eines der letzten reinen CD-Flaggschiffe und entstand um ein ultraflaches ovales Chassis mit Magnesium-Druckgussdeckel sowie ein Maß an physischer Verfeinerung, das sich vom Großteil der Produktpalette abhob. Er bot eine Ladeschale, eine beleuchtete Jog-Fernbedienung, CD-Text-Unterstützung, optischen Digitalausgang und ein langlebiges Batteriesystem, das sich mit einem externen AA-Pack weiter ausbauen ließ. Alles an ihm deutet auf einen Player hin, der sich eher vollendet als nur fähig anfühlen sollte. Der D-EJ1000 gehört zum Höhepunkt der Prestige-Phase, in der Sony das Format noch immer an seine Grenzen treiben wollte, obwohl seine langfristige Stellung bereits zu schwinden begann.
D-FJ65
Der D-FJ65 verband CD-Wiedergabe mit AM/FM-Radio in einem kompakten portablen Gerät, das auf Vielseitigkeit statt Spezialisierung ausgelegt war. Er bot G-Protection, CD-R/RW-Unterstützung, Mega Bass und Senderspeicher in einem Layout, das die Maschine sowohl als Musikplayer als auch als Radio nutzbar hielt, ohne übermäßig komplex zu wirken. Diese Art Hybrid ergab für Nutzer weiterhin Sinn, die ein einziges Gerät für mehrere Hörsituationen wollten. Der D-FJ65 gehört zu jenem Teil der Linie, in dem Bequemlichkeit über verschiedene Situationen hinweg wichtiger war als die Perfektion eines einzelnen Einsatzzwecks.
2001 bestätigte den Wandel des Discman vom Massenmarkt-Standard zur spezialisierten Wahl. Die Verfeinerungen dieses Jahres halfen dabei, das Format durch seine verbleibende aktive Lebenszeit zu tragen, auch wenn der größere Wandel seine Zukunft bereits vorhersehbar gemacht hatte.


