Die Speicheroptionen wurden breiter und die frühe Software-Integration vertiefte sich, als Sony unterschiedliche Ansätze für die Verwaltung von Bibliotheken auf dem Gerät testete. Die Designs blieben kompakt, aber die Herausforderung, große digitale Sammlungen zugänglich wirken zu lassen, begann sich in den Entscheidungen zur Benutzeroberfläche deutlich zu zeigen.
NW-MS11
Der NW-MS11 gehörte zur Memory Stick Walkman-Familie der zweiten Generation und war ein Nachfolger des NW-MS7 mit höherer Kapazität. Er bot 128MB Speicher über einen herausnehmbaren Memory Stick und unterstützte ATRAC-Wiedergabe über sein LCD-Display. Wie seine unmittelbaren Vorgänger blieb er fest in der Ära vor integriertem Flash-Speicher innerhalb von Sonys Memory Stick-basierten Playern verankert. Er war die Version mit höherer Kapazität innerhalb von Sonys zweiter Memory Stick Walkman-Generation und erschien zu einer Zeit, in der Speichergröße selbst noch als großes Verkaufsargument galt. Die Grundidee blieb dieselbe: herausnehmbare Memory Stick-Medien, ATRAC-Wiedergabe und ein Player, der eher für eine kuratierte digitale Auswahl als für eine große interne Bibliothek ausgelegt war. Er gehört weiterhin zu einer Phase, in der Sony sich noch nicht ganz auf integrierten Flash-Speicher als offensichtliche Zukunft festgelegt hatte, sondern stattdessen ein portables Audiomodell weiter verfeinerte, das auf wechselbaren Solid-State-Medien aufbaute. Er ist ausgefeilter als das erste Modell, stammt aber noch klar aus der Zeit, bevor Sonys Flash-Walkmans den Speicher voll in das Gerät verlagerten.
NW-E8P
Der NW-E8P war ein Flash-Walkman der E Series, der das Grunddesign der Modelle der ersten Generation in überarbeiteter Form beibehielt. Er bot 64MB integrierten Speicher und ATRAC-Wiedergabe auf einem LCD-Display, angetrieben von einer einzelnen AAA-Batterie für bis zu fünf Stunden. Der Player führte den frühen Flash-Speicher-Ansatz der NW-E3- und NW-E5-Generation fort, übernahm dabei aber eine andere physische Gestaltung. Er war einer der eigentümerischeren Zweige der frühen Flash-Ära, gehörte aber grundsätzlich weiterhin zu derselben ersten Logik, die Sonys frühe in sich geschlossene E Series definierte. Unter der ungewöhnlichen Äußerlichkeit blieb dies ein kompakter Flash-Walkman, gebaut um ATRAC-Wiedergabe, kleinen internen Speicher und einen gerätzentrierten Ansatz, der über die früheren Memory Stick-Modelle hinausging. Er zeigt Sony bereits mit einem klaren Verständnis für die Bedeutung integrierten Flash-Speichers, zugleich aber mit auffallender Bereitschaft zu experimentieren, wie Hardware geformt und getragen werden konnte. Das Industriedesign ist einprägsam, doch die eigentliche Bedeutung liegt darin, dass er weiterhin zu dieser ersten echten Flash-Wendung gehört. Er war ein Design-Ausreisser innerhalb einer sonst grundlegenden Generation. Exzentrischer als zentral, aber dennoch Teil eines sehr wichtigen Übergangs.
NW-S4
Der NW-S4 war das erste Modell in Sonys sportorientierter S Series. Er verfügte über 64MB integrierten Flash-Speicher und ATRAC3-Wiedergabe über ein einzeiliges monochromes OLED-Display. Eine einzelne AAA-Batterie lieferte bis zu 40 Stunden Laufzeit. Dieser Player etablierte die S Series als sportfokussierten Zweig innerhalb der frühen Flash-Walkman-Reihe. Er war das erste wirkliche Zeichen dafür, dass Sony Flash-Walkmans in Lifestyle-Unterzweige aufspalten wollte, statt sie alle als eine allgemeine digitale Linie zu behandeln. Die sportorientierte S Series wurde als etwas leicht Spezialisierteres eingeführt, mit Gehäuse und Identität, die auf Bewegung, Haltbarkeit und lange Batterielaufzeit statt bloss auf kompakte digitale Wiedergabe ausgerichtet waren. Sony begann, den Flash-Walkman nach Nutzungsszenario statt nur nach Speichergröße zu segmentieren. Die S Series hatte noch nicht die reichere Funktionsidentität, die sie später entwickeln sollte, doch sie etablierte die Idee, dass ein Walkman für aktive Nutzung zugeschnitten sein konnte, ohne gleich zu einer völlig getrennten Kategorie zu werden. Es war der Ausgangspunkt der S-Linie, als dieser Zweig noch schmal, einfach und klar definiert wirkte.
NW-E7
Der NW-E7 brachte MP3-Unterstützung in die Flash-Walkman-Linie der E Series. Er bot 64MB integrierten Speicher für MP3- und ATRAC-Wiedergabe auf seinem LCD-Display und erreichte mit einer einzelnen AAA-Batterie eine deutlich verlängerte Laufzeit von bis zu 70 Stunden. Für Übertragungen wurde er mit einer neuen USB-Dockingstation ausgeliefert. Dieses Modell und seine Geschwister stellten einen wichtigen Schritt hin zu breiterer Formatkompatibilität bei den Flash-Speicher-Playern dar. Das war der Flash-Walkman, bei dem Sony seinen Griff endlich etwas lockerte. MP3-Unterstützung kam in eine Produktlinie, die jahrelang um ATRAC und Sonys bevorzugten Software-Ablauf kreiste. Frühere Network Walkmans fühlten sich oft so an, als wären sie zuerst dafür entworfen worden, Sonys Ökosystem durchzusetzen, und erst danach dazu, dem Nutzer zu dienen. Er gehörte weiterhin zu dieser Welt, deutete aber zugleich an, dass Sony zu erkennen begann, wie Menschen diese Geräte tatsächlich nutzen wollten. Es war noch keine Freiheit. SonicStage war noch immer sehr präsent. Aber dies ist einer der Punkte, an denen sich der Flash-Walkman nicht mehr ganz so lehrmeisterhaft anfühlte.
NW-E10
Der NW-E10 war ein Modell mit höherer Kapazität in der Generation, die MP3-Unterstützung in die E-Serie brachte. Es verfügt über 128 MB integrierten Speicher für die Wiedergabe von MP3 und ATRAC über LCD und erreicht bis zu 70 Stunden mit einer AAA-Batterie und einer speziellen USB-Station. Es erweiterte die im NW-E7 eingeführte verbesserte Formatunterstützung und Akkuleistung auf eine größere Speichervariante.
2001 machte die praktischen Hürden klar, die Sony überwinden musste, damit der Network Walkman mehr als ein Nischen-Gadget werden konnte. Es gab die Richtung für die ehrgeizigeren Interaktions- und Software-Experimente vor, die darauf folgten.


