1997 WM-FS1
Der WM-FS1 war Teil der späten Sports-Reihe Sonys Walkman und kombinierte Kassettenwiedergabe mit einem integrierten digitalen Synthesizer-Tuner AM/FM in einem kompakten, wasserfesten Gehäuse.
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1997 versuchte Sony nicht mehr, den Markt davon zu ueberzeugen, dass MiniDisc die Zukunft sei. Stattdessen konzentrierte sich das Unternehmen darauf, das Format praktisch zu machen. Nach mehreren Jahren der Unsicherheit begann sich die Technik zu stabilisieren, mit Verbesserungen bei Effizienz, Groesse und alltaeglicher Nutzbarkeit.
MiniDisc-Hardware wurde kleiner, verlaesslicher und besser fuer den mobilen Einsatz geeignet. Die Akkulaufzeit stieg, die Bedienung wurde sauberer, und das Gesamterlebnis rueckte naeher an etwas heran, das sich in den Alltag integrieren liess. Diese Veraenderungen erfanden das Format nicht neu, machten es aber schluessiger. Zum ersten Mal fuehlte sich MiniDisc weniger wie eine Idee und mehr wie ein System an.
1997 ist nicht durch einen Wechsel in der Marktherrschaft gekennzeichnet, sondern durch einen Wandel in der Ausfuehrung. Sony stellte MiniDisc nicht mehr vor, verteidigte es nicht mehr und positionierte es auch nicht mehr neu. Das Unternehmen verfeinerte es. In einem Markt, der zunehmend von CD-R und bestehenden Formaten gepraegt war, garantierte diese Verfeinerung keinen Erfolg, ermoeglichte MiniDisc aber ein Weiterleben, besonders in Regionen, in denen seine Vorteile noch Resonanz fanden.
Der WM-FS1 war Teil der späten Sports-Reihe Sonys Walkman und kombinierte Kassettenwiedergabe mit einem integrierten digitalen Synthesizer-Tuner AM/FM in einem kompakten, wasserfesten Gehäuse.
Der D-E500 markierte eine der klarsten frühen Ausprägungen der Formensprache der CD-Walkman-Ära, auch wenn das Discman-Logo in manchen Märkten noch eine Weile blieb.
Der MZ-R50 war ein MiniDisc-Recorder, der Tragbarkeit und Bedienbarkeit gegenüber früheren Designs deutlich verbesserte und dabei die vollständige Aufnahmefähigkeit beibehielt.
Der MZ-EP10 war ein MiniDisc-Player, dessen Design sich um die Handhabung der Disc drehte und ein Top-Loading-System einführte, bei dem Discs ohne das Öffnen eines herkömmlichen Deckels eingelegt und entnommen werden konnten.
Der MZ-E35 war ein schlanker MiniDisc-Player, der über eine spezielle LCD-Fernbedienung eine neue Art der Interaktion mit dem Gerät einführte.