2000 NW-E3
Der NW-E3 war Sonys erster flashbasierter Network Walkman.
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Der NW-MS7 war der erste Memory Stick Walkman von Sony und das ursprüngliche Modell, mit dem die Network Walkman-Reihe auf den Markt kam. Zur Speicherung wurde ein austauschbarer 64-MB-Memory Stick verwendet und nur ATRAC-Dateien abgespielt. Ein LCD-Bildschirm lieferte grundlegende Titel- und Wiedergabeinformationen. Es war das einzige Exemplar, das das originale alte Sony-Logo trug.
Mit diesem Player begründete Sony die frühe Richtung digitaler tragbarer Audiogeräte, die auf dem Memory Stick-Format aufbaute, bevor das Unternehmen Modelle mit integriertem Flash-Speicher auf den Markt brachte. Es war der erste wirkliche Versuch des Sony, den Walkman von Discs und Bändern zu lösen, ohne die physischen Medien vollständig zurückzulassen. Anstelle der Kassette oder des MiniDisc wurde ein 64 MB großes Memory Stick verwendet, das über die PC-Softwareumgebung des Sony mit ATRAC-Dateien geladen wurde. Es handelte sich noch nicht um einen sauberen Ersatz für ältere Walkmans, sondern eher um eine erste Skizze dessen, wie ein dateibasierter Walkman aussehen könnte.
Der Speicher basierte nicht mehr auf einem Album, einem Aufnahmeformat oder einer CD, die man in der Tasche trug. Musik wurde zu etwas, das von einem Computer übertragen und als Daten gespeichert wurde, wobei der Player eher wie ein Container fungierte als wie eine an ein bestimmtes Medium gebundene Wiedergabemaschine. Der LCD-Bildschirm, das kompakte Gehäuse und das abnehmbare Memory Stick-Setup gehören alle zu dieser ersten unangenehmen digitalen Phase. Es fühlt sich sowohl im Design als auch im Konzept wie ein Übergang an. Es verfügt noch nicht über die in sich geschlossene Einfachheit, die Sony später mit Flash-Playern verfolgen würde, aber es begründete den Zweig, aus dem alles andere entstand.
Memory Stick stand im Mittelpunkt des Versuchs von Sony Ende der 1990er Jahre, seine digitalen Produkte zu vereinheitlichen. Das 1998 eingeführte Format wurde für den einfachen Wechsel zwischen Kameras, VAIO-Computern, Camcordern und tragbaren Audiogeräten entwickelt und schafft so eine gemeinsame Speicherebene über alle Kategorien hinweg. Frühe Geräte wie die DSC-F55K und die F505K zeigten, wie die Karte in Consumer-Hardware aussehen würde und wie sich Sony vorstellte, dass Benutzer Daten zwischen Geräten und nicht zwischen Plattformen transportieren.
Ein Jahr später kam der NW-MS7 als erster tragbarer Musikplayer von Sony auf den Markt, der auf dieser Idee basiert. Es wurde im September 1999 auf dem VAIO CONGRESS vorgestellt und übersetzte die Memory Stick-Strategie in eine kompakte, geschwungene Form, die die Proportionen des TPS-L2 ohne direkte Nachahmung auf subtile Weise widerspiegelte. Blaue und silberne Oberflächen erinnerten an die frühe Farbsprache des Walkman, während das flache Gehäuse den Wandel hin zu glatteren, stärker integrierten digitalen Designs Ende der 1990er Jahre widerspiegelte.
Sein Betrieb folgte den gleichen Einschränkungen, die das frühe digitale Ökosystem von Sony prägten. Die Musik wurde in ATRAC3 konvertiert, über die OpenMG Jukebox verwaltet und mit intakter Verschlüsselung übertragen. Die Wiedergabe erfolgte über 64 MB MagicGate Memory Sticks, die Stabilität und Kopierkontrolle gewährleisteten, der Kapazität jedoch strenge Grenzen setzten.
Die Hardware schien dem um sie herum aufgebauten System voraus zu sein. Das 69-Gramm-Chassis fühlte sich solide und leicht zu tragen an, und die digitale Verstärkung des Sony sorgte für eine saubere, stabile Wiedergabe.