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MiniDisc

MiniDisc im Jahr 1999

Ein visueller Leitfaden zu Sonys MiniDisc-Reihe im Jahr 1999, als das Format seine klarste Vor-Netzwerk-Balance aus Größe, Batterielaufzeit und Aufnahmeleistung erreichte.

1999, als das Jahrzehnt zu Ende ging, erreichte MiniDisc eine seiner klarsten Balancen zwischen Tragbarkeit, Batterielaufzeit und Aufnahmefähigkeit. Diese Modelle stehen für den Höhepunkt der reinen Disc-Ära: starke Hardware, ausgereifte Aufnahmefunktionen und keine der Software-Komplikationen, die mit der PC-Anbindung bald folgen sollten.

MZ-R37

MZ-R37

Der MZ-R37 war ein kostenreduzierter MiniDisc-Recorder, der vollständige Aufnahmefähigkeit zu einem niedrigeren Preis bieten sollte, ohne das zugrunde liegende System zu verändern. Optische und analoge Aufnahme teilen sich einen einzigen Eingang, während ein eigener Mikrofoneingang direkte Sprachaufnahmen ermöglicht. Die Aufnahme nutzt dieselbe Kernkodierung wie höherwertige Modelle, mit digitaler Pegelregelung für grundlegende Anpassungen, und der Stoßschutz puffert die Wiedergabe, um Aussetzer zu verringern. Funktionen wie Mikrofonempfindlichkeitsregelung, Datums- und Zeitstempel sowie eine eigene Löschtaste wurden entfernt, was die Bedienung vereinfacht, und die beiliegende Fernbedienung besitzt kein Display. Betrieben mit zwei AA-Batterien ohne Sidecar-System betont das Gerät Zugänglichkeit stärker als Kompaktheit.

MZ-R90

MZ-R90

Der MZ-R90 war ein Flaggschiff unter den MiniDisc-Recordern, der den Formfaktor neu definierte, indem er die Größe reduzierte und gleichzeitig ein vollständiges Aufnahmesystem beibehielt. Optische und analoge Aufnahmen teilen sich einen einzigen Eingang, wobei ein dedizierter Mikrofoneingang die direkte Sprachaufnahme unterstützt.

MZ-R91

MZ-R91

Der MZ-R91 war eine Variante derselben kompakten Recorder-Plattform, die das vollständige Aufnahmesystem beibehielt und dabei Materialien sowie Präsentation veränderte. Optische, Line- und Mikrofoneingänge bleiben unverändert und erhalten damit die vollständige Aufnahmeflexibilität. Das interne Design und die Batterieleistung entsprechen dem Flaggschiff-Modell mit derselben stromsparenden Architektur und demselben Funktionsumfang, einschließlich Bearbeitung, Benennung und Wiedergabeverhalten. Unterschiede zeigen sich in der Konstruktion, mit einem etwas dickeren und schwereren Gehäuse sowie alternativen Oberflächen anstelle der Magnesiumschale.

MZ-E90

MZ-E90

Der MZ-E90 war ein kompakter MiniDisc-Player, der auf konsequente Miniaturisierung setzte und gegenüber früheren Designs sowohl Größe als auch Stromverbrauch verringerte. Ein kleinerer optischer Pickup und ein stromsparendes System ermöglichen einen deutlich reduzierten Platzbedarf bei weiterhin langer Wiedergabezeit. Der Stoßschutz puffert Audio, um Aussetzer zu vermeiden, und die Wiedergabemodi umfassen Wiederholung und Zufallswiedergabe. Eine beleuchtete Fernbedienung übernimmt den Großteil der Bedienung, und das Magnesiumgehäuse sorgt für strukturelle Steifigkeit, ohne das Gewicht zu erhöhen. Die Stromversorgung erfolgt über einen Gumstick-Akku mit optionaler AA-Erweiterung.

MZ-E75

MZ-E75

Der MZ-E75 war ein MiniDisc-Player der mittleren bis oberen Klasse, der die Wiedergabesteuerung erweiterte und dabei eine praktische portable Form beibehielt. Er bietet erweiterten Shock Protection für stabile Wiedergabe sowie eine beleuchtete Fernbedienung für Navigation und Titelinformationen. Die Klanganpassung ist weiter ausgebaut, mit Bass und Höhen in mehreren Stufen sowie als Benutzerprofile speicherbar. Ein One-Touch-Eject-Mechanismus vereinfacht den Disc-Wechsel, und zwei Kopfhörerausgänge erlauben es zwei Personen, die Wiedergabe direkt am Gerät zu teilen.

MZ-E80

MZ-E80

Der MZ-E80 war ein MiniDisc-Player, bei dem die Batterieeffizienz und die überarbeitete Steuerungsinteraktion im Vordergrund standen, statt erweiterte Wiedergabefunktionen. Es führt eine Fernbedienung mit Richtungs-Drücksteuerung und einem kompakten Display ein und verändert so die Art und Weise, wie die Navigation gehandhabt wird.

MZ-E70

MZ-E70

Der MZ-E70 war ein kompakter MiniDisc-Player, der das frühere Design der E-Serie fortführte und zugleich zu einem modulareren Ansatz bei Stromversorgung und Mobilität überging. Er unterstützt sowohl einen Gumstick-Akku als auch ein externes AA-Gehäuse für längere Laufzeiten. Shock Protection puffert Audio, um Aussetzer zu reduzieren, während eine beleuchtete Fernbedienung Titelnavigation und Anzeige übernimmt. Geladen wird extern über ein separates Ladegerät. Das Äußere wurde mit neuen Oberflächen und einem verfeinerten Layout überarbeitet.

MZ-E95

MZ-E95

Der MZ-E95 war ein MiniDisc-Player, der den Schwerpunkt von modularer Stromversorgung auf ein integriertes Batteriedesign verlagerte und eine eingebaute Lithium-Polymer-Zelle einführte. Dadurch sinkt die Abhängigkeit von externen Batteriefächern, während mit optionaler AA-Unterstützung weiterhin lange Wiedergabezeiten möglich bleiben. Das Laden erfolgt über einen dedizierten Standfuß. Die Wiedergabe umfasst anpassbare Klangeinstellungen und normalen Shock Protection. Ein One-Touch-Eject-Mechanismus vereinfacht den Umgang mit Discs, und die Fernbedienung bietet beleuchtete Steuerung und Titelinformationen.

1999 wirkte MiniDisc im besten Sinne des Wortes gefestigt. Das Format hatte kurz vor dem nächsten Jahrzehnt, das es zu einer ganz anderen Art von Musikkultur zwingen sollte, eine starke Hardware-Identität gefunden.

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