1985 D-50MkII
Der D-50MkII war die Version, bei der sich Sonys ursprüngliche Idee eines tragbaren CD-Players weniger wie eine technische Machtdemonstration und mehr wie ein fertiges Produkt anfühlte.
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Der D-150 kam als tragbares Gerät der Mittelklasse zu einem Zeitpunkt auf den Markt, als Zuverlässigkeit unterwegs wichtiger wurde als bloße Neuheiten. Es führte einen frühen Stoßschutz und eine verbesserte Batterienutzung ein, um einige der Frustrationen zu beseitigen, die mit früheren Spielern einhergingen, während sein klareres Design aus den späten 1980er-Jahren dafür sorgte, dass es sich ruhiger anfühlte als die erste Generation.
Zu diesem Zeitpunkt wurde zunehmend erwartet, dass ein Discman weiterspielt, während sich der Benutzer tatsächlich bewegt. Der D-150 gehört zu der Entwicklung, bei der es bei tragbaren CDs nicht mehr nur darum ging, das Format zur Schau zu stellen, sondern eher als Alltagsgegenstand beurteilt wurde. Diese Änderung war wichtiger als jedes einzelne Feature.
Der D-150 erschien als eines der dünnsten frühen Discman-Modelle von Sony, mit einem 20,8-Millimeter-Profil und einem integrierteren Layout als die Vorgängermodelle. Der mit dem D-100 eingeführte Ansatz wurde verfeinert, indem die wiederaufladbare Zelle direkt im Gehäuse untergebracht und die separate Ladeschale entfernt wurde, was dem Gerät ein saubereres Gehäuse und eine praktischere Stellfläche verlieh.
Mechanisch zeigte die D-150 die Grenzen ihrer Ära auf. Die Wiedergabe blieb stabil, wenn der Player ruhig gehalten wurde, aber Bewegungen könnten die servogesteuerte Spurführung unterbrechen, da tragbare CD-Laufwerke noch keine echten Anti-Skip-Systeme eingeführt hatten.
Das Design begünstigte ein ruhiges, stationäres Hören und konzentrierte sich darauf, die Scheibe gleichmäßig rotieren zu lassen, anstatt Stöße zu absorbieren. Für die Digital-Analog-Verarbeitung wurde ein 16-Bit-Wandler von Burr-Brown eingesetzt, dieselbe Komponentenfamilie, die auch in den höherstufigen Home-Decks von Sony zum Einsatz kommt.
Das Gehäuse setzte auf flache Oberflächen und enge Proportionen, und die interne Anordnung hielt den Mechanismus kompakt, ohne unnötige Masse hinzuzufügen. Einfache Bedienelemente und ein kleines Display unterstützten den täglichen Gebrauch, und bei pfleglicher Behandlung verhielt sich der Player zuverlässig.