1986 ging Sony die mechanischen Schwachstellen an, die die frühe tragbare CD-Wiedergabe noch immer belasteten. Die Konstruktionen wurden kompakter und besser gegen Stöße geschützt, sodass sich das Format weniger empfindlich und besser für das Leben außerhalb des Wohnzimmers eignete.
D-55T
Der D-55T war ein früher Discman, der der CD-Wiedergabe Walkman-artige Bequemlichkeit verlieh, indem er einen AM/FM-Tuner mit Unterstützung für TV-Audiobänder hinzufügte. Der Deckel diente als vollständige Tuningskala, und das Kopfhörerkabel übernahm zugleich die Rolle der Antenne, während Mono/Stereo-Umschaltung und Nah/Fern-Abstimmung die Radioseite zu mehr als einer Spielerei machten, auch wenn der Empfang weiterhin stark davon abhing, wo man gerade hörte. Sony verstand sehr schnell, dass Bequemlichkeit fast genauso wichtig war wie die digitale Neuheit. Die grundlegende CD-Hardware blieb nah am D-50MkII, doch der zusätzliche Tuner veränderte die Persönlichkeit des Geräts. Das war die Art von Player, die in einer Pendlertasche oder auf Reisen mehr Sinn ergab, wo es plötzlich wichtig wurde, ein Gerät dabei zu haben, das sowohl Discs als auch Radio abdecken konnte.
D-100
Der D-100 war das Modell, mit dem die tragbare CD-Reihe von Sony im Jahr 1986 über den Proof-of-Concept hinausging. Manchmal als Super Discman vermarktet, verfügte er über programmierbare Wiedergabe, Wiederholungsoptionen, A-B-Looping und einen kompakteren Transport, während das Gehäuse so weit verkleinert wurde, dass es sich deutlich weniger schwerfällig anfühlte als die Geräte der ersten Generation, auch wenn es immer noch auf eine externe Batterielösung angewiesen war.
1986 begann sich die Lücke zwischen beeindruckendem Digitalklang und echter Tragbarkeit zu verkleinern. Die Kategorie wirkte immer noch wie ein laufendes Experiment, aber Sony schob sie klar in Richtung einer glaubwürdigeren Lösung.
