1993 MZ-R2
Der MZ-R2 war ein MiniDisc-Recorder der zweiten Generation, der die Größe reduzierte und das Aufnahmesystem vereinfachte, ohne die Kernfunktionen aufzugeben.
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Der MZ-1 war der erste MiniDisc-Recorder und führte eine neue Art der Verarbeitung aufgezeichneter Audiodaten ein, indem er das lineare Band durch ein Disc-System mit wahlfreiem Zugriff ersetzte. Spuren können geteilt, kombiniert, verschoben und gelöscht werden, ohne dass sich dies auf den Rest der Aufnahme auswirkt, wodurch sich die Art und Weise, wie tragbares Audio bearbeitet wird, grundlegend ändert.
Es unterstützt die Aufnahme von Mikrofon-, Line- und optischen Digitalquellen mit manueller Pegelregelung und Echtzeitüberwachung. Durch die ATRAC-Komprimierung wird die Datengröße reduziert, sodass digitales Audio auf die Disc passt. Dies ermöglicht mobile Aufnahmen ohne den Speicherbedarf unkomprimierter Formate. Die Hardware spiegelt die Komplexität des Systems mit einem motorisierten Lademechanismus und einem großen Gehäuse zur Aufnahme der frühen optischen und magnetischen Komponenten wider und stellt den vollständigen MiniDisc-Workflow für Aufnahme, Bearbeitung und Disc-Verwaltung in seiner ersten Iteration dar.
Sony stellte 1992 den MZ-1 als ersten MiniDisc-Recorder vor, ein Einführungsmodell, das genau zeigen sollte, was das neue Format leisten kann. MiniDisc selbst wurde im Hinblick auf Tragbarkeit und Haltbarkeit entwickelt und verwendet kleine magnetooptische Scheiben, die in Schutzkassetten versiegelt sind. Jede Disc enthielt 74 Minuten digitales Audio durch ATRAC-Komprimierung, und der MZ-1 konnte in Echtzeit sowohl von analogen als auch von digitalen Quellen aufnehmen.
Außerdem konnten Benutzer Titel benennen, neu anordnen und direkt am Gerät bearbeiten, wobei ein Jog-Dial dafür sorgte, dass sich der Vorgang für die frühen Neunzigerjahre ungewöhnlich direkt anfühlte. Das Design ähnelte eher einem kompakten Studiogerät als den schlanken MD-Geräten, die später auf den Markt kamen. Es war dick, lag gut in der Hand und war mit Tasten in Originalgröße, einem hintergrundbeleuchteten Display und einem internen wiederaufladbaren Akku ausgestattet.
Nichts davon zielte auf Minimalismus ab. Der MZ-1 diente dazu, die Bandbreite des Formats zu demonstrieren: Aufnahme, Bearbeitung, Organisation und Wiedergabe von digitalem Audio in einer einzigen tragbaren Box. MiniDisc betrat eine Landschaft im Wandel.
Kassetten waren nicht mehr so attraktiv, CDs ließen sich immer noch nicht aufnehmen und DAT blieb für die meisten Hörer zu spezialisiert. Der MZ-1 zeigte einen anderen Weg, indem er digitale Wiedergabetreue mit Haltbarkeit und Alltagstauglichkeit kombinierte. Es legte die Erwartungen fest, die jeder MiniDisc-Recorder erfüllen würde.