1999 fügte Sony noch letzte Details für die Nutzbarkeit hinzu, obwohl die breitere Relevanz der Kategorie bereits schrumpfte. Diese Modelle bedienten engagierte Nutzer mit stiller Kompetenz statt mit schlagzeilenträchtigen Funktionen.
D-EJ01
Der D-EJ01 war einer der wenigen späten CD-Walkmans, die sich noch wirklich ungewöhnlich anfühlten, gebaut um einen Einschubmechanismus für die Disc, ein poliertes Metallfinish und G-Protection in einer Form, die eher wie ein Designobjekt als wie ein routinemäßiger portabler Player wirkte. Selbst innerhalb einer ausgereiften Kategorie gelang es ihm, sich physisch und konzeptionell abzuheben. Er erscheint in einem Moment, in dem sich ein großer Teil der Linie leicht in Wiederholung hätte verlieren können. Der D-EJ01 gehört zu der kleinen Gruppe später Modelle, die den Nutzer noch über Interaktion und Form überraschen wollten und nicht nur über Spezifikationen.
D-EJ611
Der D-EJ611 stammt aus dem Punkt, an dem G-Protection zu einer praktischen Verbesserung geworden war statt nur zu einem Zusatz für das Datenblatt. Er verband stärkeren Störschutz mit einem sauberen, modernen Gehäuse und einem Bedienlayout, das sich natürlicher anfühlte als bei den mechanischeren Playern davor. Diese Nutzbarkeit definiert ihn. Der D-EJ611 gehört zu der Phase, in der portable CD in Bewegung endlich zuverlässig genug geworden war, dass Nutzer nicht mehr über die dahinterliegende Mechanik nachdenken mussten. Genau dieser Wandel wird hier deutlich.
1999 brachte die Mainstream-Laufbahn der tragbaren CD zu einem würdevollen Abschluss. Das Format ging in eine kleinere, aber weiterhin treue Schlussphase über und ließ Sony mit einem Markt zurück, der sich bereits weiterbewegte.


