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Walkman

Walkman im Jahr 1988

Sonys Walkman-Reihe im Jahr 1988, als sich der Fokus nach innen auf Verfeinerung, Miniaturisierung und allgemeinen Feinschliff richtete.

Bis 1988, als die Reihe bereits breit war, konzentrierte sich Sony auf straffere Ausführung des Designs und kleinere Gesamtabmessungen. Der Wechsel von Ausweitung zu bewusster Reife verlieh der Familie einen fertigeren Eindruck.

WM-505

WM-505

Der WM-505 ist ein rein kabelloser Walkman für die Wiedergabe mit kabellosen Kopfhörern und Dynamic Bass Boost. Es verwendet ein Hybrid-AA- und Gumstick-Energiesystem.

WM-509

WM-509

Der WM-509 war ein Walkman nur für die Wiedergabe, der dem früheren WM-109 folgte und das Kabelfernbedienungskonzept von Sony Ende der 1980er Jahre in eine verfeinerte Form überführte. Es behielt ein kompaktes Gehäuse mit Metallrahmen bei und fügte neben Auto-Reverse, Dolby B-Rauschunterdrückung, Dynamic Bass Boost und einem amorphen Kopf auch eine integrierte Fernbedienung am Kopfhörerkabel für Transport und Lautstärkeregelung hinzu. Das Ergebnis war ein Spieler, der körperlich bescheiden blieb und gleichzeitig einen größeren Teil der Benutzerinteraktion vom Körper selbst verlagerte. Zu diesem Zeitpunkt versuchte Sony nicht mehr nur, Walkmans kleiner zu machen, sondern sie auch einfacher zu machen, wenn sie außer Sichtweite waren. Der WM-509 macht als Pendlermaschine Sinn, denn er ist auf schnelle Anpassungen während der Bewegung ausgelegt und nicht darauf, die Hardware in der Hand zu bewundern. Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass Sony das Verhalten und nicht nur die Spezifikation verfeinert.

WM-F404

WM-F404

Der WM-F404 war ein High-End-Radioaufnahmegerät Walkman aus dem Jahr 1988, das Kassettenwiedergabe und -aufnahme mit FM-, AM- und TV-Bandempfang in einem robusten Vollmetallgehäuse kombinierte. Es unterstützte Auto-Reverse sowohl für die Wiedergabe als auch für die Aufnahme, Dolby B-Rauschunterdrückung und Dynamic Bass Boost, was ihm einen breiteren Funktionsumfang als die meisten gewöhnlichen Radio-Walkmans verleiht und gleichzeitig ein Gefühl von Solidität und Kontrolle bewahrt. Es wurde eindeutig so gebaut, dass es seriöser wirkt als das durchschnittliche tragbare All-in-One-Gerät. Es handelt sich um ein Modell, das knapp unterhalb der wirklich spezialisierten Branche angesiedelt ist, aber dennoch viel Absicht in sich trägt. Sony richtete sich eindeutig an Benutzer, die tatsächlich vorhatten, die Aufnahmefunktionen zu nutzen und sie nicht nur auf einer Box zu bewundern, sei es für Sendungen, Tonbandüberspielungen oder allgemeine alltägliche Aufnahmen. Der F404 fühlt sich wie eine Maschine für jemanden an, der die Kassette immer noch als aktives und nicht als passives Medium betrachtet.

WM-F52

WM-F52

Das WM-F52 war ein Dreibandradio Walkman, das das praktische Layout des WM-52 erweiterte, indem es FM-, AM- und TV-Audio-Empfang zum gleichen kompakten Kassettenwiedergabekonzept hinzufügte. Auto-Reverse und Dolby B blieben Teil der Kassettenseite, während die hintere Abdeckung geöffnet wurde, um die Kopfhörer für einen saubereren Transport flach am Gehäuse aufzubewahren. Es handelte sich um ein aufgeräumtes, eigenständiges Design, das darauf abzielte, sowohl Kassetten als auch Rundfunkübertragungen in Reichweite zu halten. Es zeigt, dass es in der Walkman-Geschichte der späten 1980er-Jahre eher um Verfeinerung als um Neuerfindung ging. Sony hatte bereits herausgefunden, dass ein kompakter Alltagsplayer mit integriertem Hörkomfort eine breite Anziehungskraft hat, und so erweiterte der F52 diese Logik einfach auf das Radio, ohne dass sich das Gerät schwerer oder komplizierter anfühlte, als es sein musste. Es ist ein sehr stimmiges kleines Produkt.

WM-F550C

WM-F550C

Der WM-F550C erweiterte die klangorientierte WM-550C-Formel auf die Radiokategorie und kombinierte FM-, AM- und TV-Empfang mit Dolby B- und C-Rauschunterdrückung, einem EX Amorphous head, Dynamic Bass Boost und Auto-Reverse in einem kompakten horizontalen Gehäuse. Durch das Metallgehäuse und die schlanken Proportionen wirkte es eher wie ein Premium-Wiedergabegerät als wie ein sperriger Tuner-Hybrid, während die zusätzlichen Schaltkreise ihm einen breiteren Alltagsgebrauch ermöglichten, ohne seinen Charakter grundlegend zu verändern. Dies ist im besten Sinne ein typischer Schachzug von Sony aus den späten 1980er-Jahren: Nehmen Sie einen klar definierten Nicht-Radio-Player und erstellen Sie die Radioversion, ohne Kompromisse bei dem einzugehen, was das Original so attraktiv machte. Der F550C ist nicht nur „derselbe mit einem Tuner", sondern ein gutes Beispiel dafür, wie Sony es geschafft hat, parallele Familien aufzubauen, die sich dennoch auf jeder Ebene kohärent anfühlten. Es befindet sich in der Branche für Hörer, die an erster Stelle Qualität und an zweiter Stelle Flexibilität wollten, aber dennoch beides wollten.

WM-701C

WM-701C

Der WM-701C ist ein Walkman-Radiomodell zum 10-jährigen Jubiläum mit Radiotuner, Dolby B/C, amorphem Kopf und Dynamic Bass Boost.

1988 begann sich der Walkman wie eine ausgereifte Produktlinie statt wie ein fortlaufendes Experiment zu lesen. Diese Reife schuf Raum für die prestigebezogene Platzierung und die schärfere Segmentierung, die später im Jahrzehnt auftauchten. 1988 ließ die Kategorie zugleich groß und spürbar anspruchsvoller wirken, auch wenn Reife bedeutete, dass Sony nun Positionen verteidigte, statt sie einfach zu erobern.

Sony Walkman in 1988
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