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1997

D-E303

D-E303

Der D-E303 gehörte zum selben Übergang der späten 1990er wie der D-E305 und verband praktische Antischock-Stabilität mit einem leichteren Gehäuse der CD-Walkman-Ära für den Alltag. In seiner Bedienlogik blieb er älteren Discman-Modellen noch nahe, doch Stil und Gesamtwirkung bewegten sich bereits in die sauberere, alltagsnähere Richtung, die Sony danach stärker ausbauen würde.

Genau diese Zwischenstellung prägt ihn. Der D-E303 gehört zu jener Übergangsphase, in der sich das Format selbst noch nicht völlig verändert hatte, wohl aber die Art, wie Sony wollte, dass es sich in der Hand anfühlt.

Zur Zeit des D-E303 musste Sony nicht mehr beweisen, dass tragbare CD grundsätzlich funktionierte. Die Aufgabe bestand vielmehr darin, den Player leichter, ruhiger und weniger mechanisch wirken zu lassen als frühere Discman-Gehäuse, ohne die vertraute Mischung aus Stromversorgungsflexibilität und alltagstauglichen Funktionen aufzugeben.

Darum ist der D-E303 eher als Übergangspunkt wichtig als als Durchbruch. Er steht dem D-E305 nahe und zeigt, wie sich das Format von seiner älteren, gadgethafteren Identität hin zur saubereren CD-Walkman-Sprache bewegte, die die nächste Phase der Reihe prägen sollte.

Hier brauchte nichts radikal zu sein. Der D-E303 gehört zu dem Moment, in dem Sony eher durch das Glätten von Kanten gewann als durch die Einführung eines völlig neuen Konzepts.

D-E303