1988 D-150
Der D-150 kam als Mittelklasse-Portable in dem Moment, in dem Zuverlässigkeit unterwegs wichtiger zu werden begann als rohe Neuheit.
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Der D-88 trieb die Miniaturisierung weiter voran als fast alles andere in der Discman-Reihe. Das Gehäuse war kleiner als bei einer Standard-CD, sodass eine CD in voller Größe über die Ränder hinausragte, während sich der Mechanismus im kompakten Gehäuse drehte. Es wurde in erster Linie für 8-cm-Singles gebaut, behielt aber mit diesem deutlich sichtbaren Kompromiss die Fähigkeit, größere Scheiben zu handhaben.
Alles an ihm zielte auf eine Größenreduzierung auf Kosten der Benutzerfreundlichkeit und Robustheit ab. Der D-88 fühlt sich weniger wie ein normales tragbares Gerät für den Alltag an, sondern eher wie ein Grenzkoffer, die Art von Maschine, die man erhält, wenn technischer Ehrgeiz kurzzeitig den Komfort und den gesunden Menschenverstand übersteigt. Genau das macht es unvergesslich.
CD-Singles prägten das Design des D-88, eines kleinen tragbaren Players im 8-Zentimeter-Format, das sich in Japan durchgesetzt hatte. Das Gehäuse enthielt die kleineren Discs vollständig, während die 12-Zentimeter-Medien in voller Größe beim Abspielen über die Seiten hinausragten. Der Transport war so ausgelegt, dass trotz der freiliegenden Kanten der äußere Bereich einer vollständigen CD gelesen werden konnte, sodass das Gerät eine kleinere Grundfläche als das Medium selbst benötigt.
Der Mechanismus nutzte ein Slot-Loading-Layout mit strengen Ausrichtungsanforderungen, und die interne Struktur folgte den kompakten Discman-Designs der damaligen Zeit. Ein 16-Bit-Konverter verarbeitete die Audioausgabe im Einklang mit anderen Discmans dieser Zeit. Die Stromversorgung erfolgte über den Blei-Säure-Akku BP-2 und der Player wurde mit einem Ladegerät und einer Tragetasche geliefert.
Durch die Anordnung der Transport- und Leiterplatten fühlte sich das Gehäuse dicht an, und das Design konzentrierte sich auf die kleinste praktikable Form für einen optischen Mechanismus. Der Betrieb begünstigte eine sorgfältige Handhabung. Die freiliegenden Kanten von Vollformat-Discs erforderten beim Laden Aufmerksamkeit, und der Schlitzmechanismus bot weniger Schutz als spätere Clamshell-Designs.
Die Wiedergabe blieb mit 8-Zentimeter-Singles konsistent, die genau zum Transport passten. In Japan, wo kleinere CDs weit verbreitet waren, passte der D-88 als kompakte Alternative zu größeren Modellen ganz natürlich in die tragbare CD-Reihe. An anderer Stelle wurde es als spezielles Design mit begrenzter Alltagstauglichkeit angesehen.