1990 D-99
Der D-99 war ein Premium-CD-Player von 1990, der ein Aluminiumgehäuse mit früher 1-Bit-Wandlung, starker Verstärkung und einer saubereren Gesamtdarstellung kombinierte als die meisten Modelle seines Jahres.
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Der D-303 war 1990 ein tragbarer CD-Player der Spitzenklasse, der ein Vollmetallgehäuse, 1-Bit-Wandlung, einen optischen Digitalausgang und einen ungewöhnlich starken Kopfhörerbereich in einem Gehäuse vereinte, das kompakt genug war, um tatsächlich die Bezeichnung „tragbar“ zu rechtfertigen. Sony hat ihm Hardware verpasst, die normalerweise zu größeren Maschinen gehört, und es in ein Design verpackt, das immer noch eher gelöst als experimentell wirkt.
Dies war die Zeit, in der das Flaggschiff Discman noch fast wie eine audiophile Miniaturkomponente und nicht wie ein Pendlergerät behandelt werden konnte. Der D-303 passt voll und ganz zu dieser Denkweise, und es gibt kaum Abstriche, wenn der Käufer mehr Wert auf Klang und Verarbeitung legt als auf grobe Handhabung im Alltag. Es bleibt einer der klarsten Ausdrucksformen dieses Ansatzes.
Sony näherte sich dem D-303 als raffinierter, hochwertiger tragbarer CD-Player. Bei früheren Flaggschiffmodellen wie dem D-Z555 lag der Schwerpunkt auf mehrschichtigen digitalen Bedienelementen und ausgefeilten Funktionen, bei diesem Modell lag der Schwerpunkt jedoch auf einer saubereren Ausführung.
Ein optimiertes 1-Bit-Konvertierungssystem mit einem Oversampling-Filter hielt die Verzerrung gering und erzeugte eine breite, offene Darstellung, die es im tragbaren Audiobereich der frühen Neunzigerjahre von anderen abhob. Das Chassis bestand aus Vollmetall und trug ein Gewicht, das eher Stabilität als Feinheit suggerierte.
Neben den oben angebrachten Bedienelementen befand sich ein hintergrundbeleuchtetes Display, das die Bedienung erleichterte, und das Batteriesystem unterstützte sowohl eine wiederaufladbare Kaugummizelle als auch ein externes AA-Gehäuse. Eine Schnellladeoption brachte den Akku in etwa einer halben Stunde wieder auf einen nutzbaren Ladezustand.
Die Federung beruhte auf mechanischer Stabilität und optischer Spurführung statt auf Speicherpufferung, dennoch blieb die Wiedergabe bei normaler Sorgfalt zuverlässig. Der Klang prägte den Ruf des D-303.