1987 D-2001
Der D-2001 war ein tragbarer CD-Player aus Sonys 1987er Reihe, der einer ansonsten geradlinigen Discman-Plattform eine kabelgebundene Fernbedienung hinzufügte.
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Der D-350 zeigte, dass der Sony den Discman in Richtung Alltagstauglichkeit verlagerte und nicht mehr zu reiner Neuheit. Es verfügte über einen direkten Titelzugriff über ein numerisches Tastenfeld, ein größeres Display mit mehr Informationen auf einen Blick und eine Kabelfernbedienung, die weitaus sinnvoller war, wenn der Player in einer Tasche oder Manteltasche lebte, anstatt ihn ständig in der Hand zu halten.
Die Maschine strebte weder nach extremer Klangqualität noch nach radikaler Miniaturisierung. Es gehört zu dem Zeitpunkt, an dem tragbare CDs mehr auf den alltäglichen Gebrauch als auf ein technisches Spektakel ausgerichtet waren. In diesem Sinne weist es deutlicher nach vorne als einige der auffälligeren Modelle in seiner Umgebung.
Mit dem D-350 hat Sony das Discman-Format hinsichtlich der Klangqualität an seine Grenzen gebracht. Nach dem D-150, der die ideale tragbare Form etabliert hatte, verlagerte dieses Modell den Schwerpunkt von der Designverfeinerung auf die Audioleistung. Es wurde nicht aus Bequemlichkeitsgründen gebaut.
Es wurde gebaut, um den Klang richtig zu machen. Sony basierte seinen Ansatz auf einem fortschrittlichen Oversampling-Filter, der Musik mit einer höheren internen Rate verarbeitete, um Verzerrungen zu reduzieren und die Tongenauigkeit zu bewahren. Eine diskrete analoge Stufe folgte diesem Filter und fügte die Wärme und Tiefe hinzu, die Kollektoren immer noch mit dem Modell verbinden.
Beim Schaltungsdesign stand die Wiedergabetreue vor der Effizienz, und die Batterielebensdauer war eindeutig zweitrangig. Der Körper spiegelte die gleiche Absicht wider. Ein Vollmetallgehäuse sorgte für zusätzliche mechanische Stabilität und reduzierte Interferenzen, während das große LCD-Display und der Ziffernblock dafür sorgten, dass sich der Player eher wie eine verkleinerte Heimkomponente als wie ein typisches tragbares Gerät anfühlte.
Seine Bassschaltung mit der Bezeichnung „Dynamic Bass Boost“ fungierte als analoger Nachfilter, der für mehr Tiefe sorgte, ohne die Gesamtbalance zu verändern. Aufgrund seines Energiebedarfs war es nicht für den üblichen tragbaren Einsatz geeignet. Zum Lieferumfang des Sony gehörten ein wiederaufladbarer Akku und ein externer AA-Adapter, damit er praktisch genug für den Betrieb war, aber Ausdauer stand nicht im Vordergrund.