1996 WM-EQ2
Der WM-EQ2 gehörte zu Sonys Beans-Walkman-Kassettenserie und verzichtete auf die herkömmliche rechteckige Playerform zugunsten eines abgerundeten, bohnenähnlichen Gehäuses mit durchscheinender Skelettschale.
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Der WM-EQ3 war das Modell der zweiten Generation der Beans-Serie von Sony und führte die verspielte, abgerundete Form der Linie in eine sichtbarere, von Neuheiten geprägte Richtung. Sein spritzgegossener Körper war mit phosphoreszierendem Material durchzogen, so dass die Schale nach Lichteinwirkung sanft leuchtete, und Sony übertrug die gleiche Behandlung auf die mitgelieferten Kopfhörer, um einen passenden Low-Light-Effekt zu erzielen. Abgesehen vom Design blieb es eine einfache Kassette Walkman, die nur zur Wiedergabe gedacht war, mit einem herkömmlichen Riemenantrieb und unkomplizierten Bedienelementen, die in das geschwungene Gehäuse integriert waren.
Es zeigt, wie Sony sich voll und ganz auf das Charakterdesign konzentriert, anstatt zu versuchen, die Einfachheit der zugrunde liegenden Maschine zu verschleiern. Bereits 1997 wusste das Unternehmen, dass es keinen Sinn hatte, so zu tun, als müsste jeder Kassettenrekorder seriös oder technisch aussehen. Der EQ3 funktioniert, weil er den Walkman als kleines persönliches Objekt mit Präsenz behandelt und nicht nur als neutrales Wiedergabewerkzeug.