1992 MZ-1
Der MZ-1 war der erste MiniDisc-Recorder und führte eine neue Art des Umgangs mit aufgenommenem Audio ein, indem er lineares Band durch ein Disc-System mit Direktzugriff ersetzte.
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Der MZ-R2 war ein MiniDisc-Recorder der zweiten Generation, der die Größe reduzierte und das Aufnahmesystem vereinfachte, während die Kernfunktionalität erhalten blieb. Mikrofon-, Line- und optische Eingänge ermöglichen sowohl analoge als auch digitale Aufnahmen und sorgen so für Flexibilität zwischen den Quellen.
Die Wiedergabestabilität wird durch gepufferten Speicher verbessert, während die ATRAC-Verarbeitung aktualisiert wird, um die Effizienz zu steigern. Die Aufnahmepegel können automatisch oder manuell gesteuert werden, die Anpassungen sind jedoch begrenzt, sobald die Aufnahme beginnt. Die Bearbeitungsfunktionen sind im Vergleich zum Original reduziert und konzentrieren sich auf wesentliche Vorgänge wie das Markieren und Löschen von Titeln.
Der MZ-R2 war Sonys erste große Weiterentwicklung des MiniDisc-Recorders und ersetzte den sperrigen MZ-1 durch ein kleineres Gehäuse, überarbeitete Innenteile und eine Form, die für den echten Handgebrauch gedacht war. Während das MZ-1 eher einem transportablen Deck ähnelte, passte das R2 problemlos in eine Jackentasche und markierte den Übergang von MiniDisc von der frühen Demonstration zur praktischen Tragbarkeit.
Die Verarbeitung blieb solide, mit mattschwarzer Oberfläche, seitlich angebrachten Bedienelementen und Batterieoptionen, die für mobile Aufnahmen geeignet sind. Im Inneren des Gehäuses befand sich ein Lithium-Ionen-Akku, während ein externes AA-Gehäuse die Laufzeit verlängerte, ohne viel Volumen hinzuzufügen.
Im Inneren des R2 wurde der ATRAC-Codec der zweiten Generation des Sony eingeführt, der Aufnahmen einen klareren Klang als das Original verleiht. Optische und analoge Eingänge unterstützten das Überspielen oder Live-Aufzeichnen, und die grundlegende Bearbeitung umfasste das Löschen, Nummerieren und Navigieren von Titeln.
Der R2 behielt den Zehn-Sekunden-Puffer des MiniDisc für den Sprungwiderstand bei und wurde mit einer Kabelfernbedienung ausgeliefert, die seinen Fokus auf den mobilen Einsatz verstärkte. MiniDisc wurde zu etwas, auf das man sich jeden Tag verlassen konnte.