1997 MZ-R50
Der MZ-R50 war ein MiniDisc-Recorder, der Tragbarkeit und Bedienbarkeit gegenüber früheren Designs deutlich verbesserte und dabei die vollständige Aufnahmefähigkeit beibehielt.
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Der MZ-R55 war ein MiniDisc-Recorder, der die Plattform hin zu einer kleineren Größe verlagerte und die Effizienz verbesserte, während die volle Aufnahmefähigkeit erhalten blieb. Optische und analoge Aufnahmen teilen sich einen kombinierten Eingang, wobei ein dedizierter Mikrofoneingang die direkte Sprachaufnahme unterstützt.
Ein reduziertes Gehäuse und ein System mit geringerer Leistung ermöglichen einen effizienteren Betrieb ohne Einbußen bei der Funktionalität, und ein Stoßschutz puffert die Wiedergabe, um Überspringen zu reduzieren. Die Interaktion wird durch eine hintergrundbeleuchtete Fernbedienung zur Titelerstellung, Bearbeitung und Wiedergabesteuerung erweitert. Angetrieben durch einen wiederaufladbaren Gumstick-Akku entwickelt es sich hin zu kompakteren, energieeffizienteren Designs, ohne dass zentrale Aufnahmefunktionen verloren gehen.
Der MZ-R55 war der erste MiniDisc-Recorder von Sony, der so geformt war, dass er der Grundfläche eines tragbaren MD-Players entsprach und das Format in Richtung echter Aufnahme im Taschenformat weiterentwickelte. Das Volumen verringerte sich im Vergleich zum MZ-R50 um etwa ein Viertel, und das Gehäuse war schlanker als beim MZ-E35, was seine Proportionen inspirierte.
Sony vermarktete ihn als den kleinsten MD-Recorder seiner Zeit, und das Design machte dies deutlich, mit langen, schmalen Bedienelementen und einem sauberen LCD-Rahmen, der der Vorderseite ein raffinierteres Aussehen verlieh. Es markierte auch einen Wandel im Stromversorgungssystem des Sony durch die Einführung des 1,2-Volt-Gummisticks NH-14WM(A), wodurch Rekorder mit MD-Playern in Einklang gebracht und das Ökosystem der tragbaren Batterien vereinheitlicht wurden.
Zu den Farboptionen gehörten Silence Blue, Vintage Gold und ein begrenztes Illumination Yellow. Der aktualisierte Stick Controller verfügt über ein hintergrundbeleuchtetes Display mit neun Zeichen, das die Texteingabe über die Fernbedienung statt über das Gehäuse ermöglicht.
Größe führte zu Kompromissen. Durch das Entfernen des Jog-Dials war die Bearbeitung stärker von Tastenfolgen abhängig, und die Akkulaufzeit sank stark, sodass nur noch wenige Stunden Aufnahme oder Wiedergabe über die interne Zelle möglich waren.