1987 D-601K
Der D-601K baute direkt auf dem D-600 auf, verlagerte den Schwerpunkt aber in Richtung Autonutzung.
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Der D-600 war nie dafür gedacht, in einer Tasche mitgetragen zu werden. Er wurde als netzbetriebenes Gerät gebaut, das auch an einer Autobatterie laufen konnte, und lag irgendwo zwischen Heimplayer und Portable, mit Innereien, die stark von Sonys ausgewachsener CD-Hardware übernommen wurden, sowie einem stabilen Signalweg, der sowohl über Kopfhörer als auch über Line Out gut funktionierte. Physisch verhielt er sich eher wie eine kleine Komponente als wie ein persönliches Gerät.
Tragbare CDs hatten sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig auf einen einzigen Einsatzzweck festgelegt. Der D-600 konnte auf einem Schreibtisch stehen, an eine Heimanlage angeschlossen werden oder mit dem richtigen Zubehör im Auto montiert werden, in einer Zeit, als werkseitige CD-Player noch ungewöhnlich waren. Er gehört zu jener unbeholfenen, aber interessanten Phase, in der Mobilität oft eher beweglich als wirklich handgehalten bedeutete.